Archäologischer Pfad 3

Zur Höhensiedlung auf dem Rhündaer Berg

Einst ein kulturelles Zentrum – heute eine grüne Oase.

Pfad 3 - Blick über den Basaltabbau in die Wabernsche Tiefebene

Der Rhündaer Berg – eine Basaltkuppe südöstlich von Gensungen – ist Höhepunkt und Ziel der Wanderung auf dem Archäologischen Pfad 3. Der Berg war in prähistorischer Zeit ein dicht besiedeltes Zentrum einer längst vergangenen Kulturlandschaft. Dort sind bei Grabungen in den Jahren 2005 – 2008   eisenzeitliche Siedlungsspuren nachgewiesen worden. Reste von Wallanlagen sowie Hauspfostenlöcher, die mit Basaltstehlen gekennzeichnet sind, vermitteln einen guten Eindruck über Größe und Beschaffenheit dieser Höhensiedlung.

Die Tour führt zunächst vom Museum ins Sunderbachtal und zur Gensunger Wehrkirche. Von dort geht es vorbei am ehemaligen Standort des Menhirs in der Helmshäuser Str.  über den Speckenbach und  auf der  südöstlichen Seite hinauf zum Rhündaer Berg.  Wir können von  oben einen Blick in den Basalt-Steinbruch werfen, ehe wir schließlich die Höhensiedlung auf dem Bergplateau erreichen. Zurück führt der Weg über die Hopfenberghütte und die Westflanke des Berges, die einen wunderschönen Blick über das Edertal mit der Altenburg und Felsburg eröffnet.  Die St. Albans Gärten in Gensungen bilden die letzte Station.

Der Rundweg ist ca. acht Kilometer lang. Er steigt vom Museum bis zum Rhündaer Berg ca. 170 m  an. 12 Tafeln informieren über archäologische Funde und stellen die jeweiligen Fundplätze und Kulturepochen vor. Wanderstopps an den 12 Infotafeln, eine angenehme Rast und die eigentliche Gehzeit summieren sich zu einer Gesamtdauer von ca. 5 Stunden für die Führung.

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