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„Scherbenkongress“ im Gensunger Museum

61 ehrenamtliche Mitarbeiter der Hessischen Landesarchäologie trafen sich am 11. Juni auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft für Vor- und Frühgeschichte Gensungen e.V. zum Erfahrungsaustausch im Gensunger Museum.

Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bildete der Vortrag von Hans-Jörg Vierke über die ‚Steinzeit im Chattengau‘. Um steinzeitliche Artefakte zum Reden zu bringen, hat Vierke eine spezielle Technik im BereiIMG_3319ch der Makrofotografie angewandt. Mit Hilfe spezieller Computerprogramme zur Bildbearbeitung ist es möglich, Bearbeitungsspuren sichtbar zu machen, die mit menschlichem Auge nicht erkennbar sind. Tiefenschärfe und Farbqualität seiner Bilder sind  trotz tausendfacher Vergrößerung frappierend.  18 mm große Pfeilspitzen erscheinen in 1,80 Meter Größe auf der Leinwand.  Das bringt nicht nur fachliche Erkenntnisse, sondern bereitet auch ästhetischen Genuss.

Daneben präsentierten die Teilnehmer zahlreiche neue Fundstücke aus der Region, die gemeinsam begutachtet und zeitlich zugeordnet wurden.

Stadtrat Klaus Albert, der die Grüße der Stadt überbrachte, betonte die herausragenden Leistungen der Arbeitsgemeinschaft auf dem Gebiet der Archäologie.

Die Bezirksarchäologen Dr. Thiedmann und Dr. Sippel vom Landesamt für Denkmalschutz in Marburg würdigten die seit 11 Jahren bestehende Institution ‚Scherbenkongress‘ als wertvolle Einrichtung, die landesweit einzigartig sei und  wichtige Informationsbörse für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der ‚Hessenarchäologie‘ .

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Nicht unerwähnt bleiben sollte die überaus angenehme Atmosphäre im Museumshof und die gewohnt gute Verköstigung aller Teilnehmer durch die Aktiven des Vereins.

 

 

 

 

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