Aktuelles

 

Rückblick 2017

Mit dem vergangenen Jahr können wir in jeder Hinsicht zufrieden sein.

Die Anzahl unserer Mitglieder ist stabil geblieben.

700  Personen haben unsere Veranstaltungen besucht (856 im Vorjahr). Der relativ starke Rückgang der Besucherzahlen liegt darin begründet, dass wir 2017 das Museum geschlossen hatten, weil die Ausstellung in Absprache und mit Unterstützung des Hessischen Museumsverbandes neu konzipiert worden ist. Dazu waren umfangreiche Innenarbeiten notwendig.

Für 2017 hatten wir offiziell 19 Veranstaltungen angesetzt. 21 gut besuchte Veranstaltungen sind aber durchgeführt worden. Veranstaltungen, die sich 2017 ‚spontan‘ ergeben haben, waren

  • eine standesamtliche Trauung
  • ein Besuch im neugestalteten Hessischen Landesmuseum in Kassel
  • die Begleitung der Abriss- und Bauarbeiten auf Kühnels Hof. Dort wurde bei Baggerarbeiten ein Napf aus dem Jhd. v. Chr. freigelegt. Zudem konnte die Herkunft und auch die Produktionsweise von Backsteinen dokumentiert werden, die auf Kühnels Hof verbaut waren, nämlich Steine der ‚ THE HIGH LEVEL COAL & BRICK Co. LIMITED Manchester ‘.

Besonders erwähnenswerte Veranstaltungen waren:

  • der Hess. Museumstag im Mai, den wir erstmalig mit einer HNA-Wanderung gekoppelt haben

     

  • der Scherbenkongress mit einem Teilnehmerrekord von 70 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hessen-Archäologie

       und das wieder einmal ausverkaufte Adventskonzert, dieses Mal  mit Jutta Wieczorek, der „weißen Frau mit der schwarzen Stimme“, die von Oliver Herber am Keyboard begleitet wurde.

Gemeinsam mit dem Geschichtsverein haben wir zwei Vorträge und zwei Außenveranstaltungen angeboten: Unser Vereinsmitglied Jochen Hübner hat über „1200 Jahre Gensungen“ referiert und Karl-Hermann Wegner über „Hessen-Kassel im Zeitalter der Französischen Revolution“.

Sehr gut angenommen wurde auch die „archäologisch-historische Führung durch Gensungen“, die Rolf Fröhlich und Kurt Sänger unternommen haben.

 

 

Die Exkursion zur Keltenwelt am Glauberg – verbunden mit einer Führung durch die Museumsdirektorin Dr. Vera Rupp – war sicherlich auch einer der Höhepunkte des Jahres.

     Je einmal haben wir auf den 4 archäologischen Pfaden geführt. Darüber hinaus haben die  Weinakademie Schwalm-Eder, das Erzählcafe des Mehrgenerationenhauses und der Magistrat der Stadt Felsberg in unseren Räumen getagt.

Eine Fülle von Zusatzterminen, die wir hier gar nicht aufzählen wollen und können, ist durch das Museumsprojekt nötig geworden. Ständige Absprachen mit den ausführenden Unternehmen, eine Informationsfahrt zur Firma Heddier (Museumstechnik) nach Coesfeld (bei Münster), mehrfache Besuche von Dr. Adamek (Hess. Museumsverband) und einem Grafiker hier im Haus.                                   

Großen Raum hat auch die Erstellung und Korrektur von Texten für das Museumsprojekt  eingenommen. Alle Ausstellungstexte müssen von uns zielgruppengerecht formuliert werden. Die sehr fachbezogenen ‚Kuratorentexte‘ mussten bzw. müssen ‚eingedampft‘ werden, damit der Laie sie versteht.

Insgesamt sind bisher gut 40.000 Euro für das Projekt aufgewendet worden.

  • Die elektrische Anlage des Museums wurde sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht
  • Zwei neue Vitrinen wurden beschafft.
  • Die komplette Vitrinenbeleuchtung auf LED umgestellt
  • Alle Lichtrasterplatten wurden erneuert.
  • Mehr als 200 m Elektrokabel neu verlegt (Rolf Fröhlich und Heinz Hofmann)
  • 7 Installationswände für 7 Monitore, Flashplayer und Verstärker gebaut und eingerichtet

Wir hatten geglaubt bzw. gehofft, das Museumprojekt in diesem Frühjahr abschließen zu können. Die Wiederöffnung sollte am 13. Mai, dem Hess. Museumstag, erfolgen.

Frau Dr. Adamek (Hess. Museumsverband) hat unsere Arbeit gelobt, hat uns aber mehrfach wissen lassen, dass sie es besonders schätzen würde, wenn wir uns dazu durchringen könnten, die Rückwände unserer 31 Vitrinen farbig zu gestalten.

Das ist ein Geld- und Zeitproblem und natürlich auch eine weitere größere Arbeitsbelastung. Unsere erste Stellungnahme dazu war deshalb negativ. Frau Dr. Adamek hat aber nicht locker gelassen und offeriert uns jetzt eine Förderung von 80% der entstehenden Kosten, die sich laut Angebot des Grafikers auf rund 21.000 Euro belaufen. Wir wären also mit rund 5000 Euro dabei und hätten das Museum generalüberholt.

Auf unserer Jahreshauptversammlung am 12.1. haben wir uns für diese Maßnahme entschieden. Die Stadt ist über den Stand der Dinge informiert und begrüßt dieses Anschlussprojekt, auch wenn die Ausstellung dafür noch ein weiteres Jahr (2018) geschlossen bleiben muss.

Natürlich haben wir 2017 die inhaltliche „Basisarbeit“ nicht vernachlässigt. Dazu zählen Bibliotheksarbeit, Restaurierung von Fundstücken, Erfassung der Archivalien, Sichtung und Dokumentation der Volkskundesammlung, Übertragung der Fundberichte auf den PC, Fotodokumentation, Pflege der Homepage und das ‚Catering‘ zu unseren Veranstaltungen.

Das war und ist nur möglich dank Ihrer finanziellen Unterstützung und mit Hilfe von Sponsoren.

Dafür danken wir dem Hessischen Museumsverband, dem Schwalm-Eder-Kreis, der Kreissparkasse Schwalm-Eder, der VR Bank Schwalm-Eder, dem Hessischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie allen privaten Gönnern und Spendern. Besonders Dank gilt der Stadt Felsberg für die sehr angenehme und konstruktive Zusammenarbeit.

 

Was haben wir uns für 2018 vorgenommen?

2018 wird ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Neugestaltung aller 31 Vitrinen liegen. Darüber hinaus haben wir 18 weitere Veranstaltungen vorgesehen. Auszugsweise seien dafür hier einige genannt.

Dr. Sieburg referiert am Montag, 19.3.2018, im Hessischen Hof (Gudensberg). Thema: „Der Gudensberger- und Felsberger Raum beim Übergang an Preußen 1866-1868“; Prof. Becker aus Marburg wird am 18.4. über „Pulvermacher, zur Gewerbetätigkeit um ein explosives Produkt“ sprechen; Dr. Richardt berichtet am 7.11. über „Das Kriegsende 1918 in Hessen und den Beginn der Weimarer Republik“.

Kurt  Sänger und Rolf Fröhlich werden am 22. August den 2. Teil der archäologisch-historischen Führung durch Gensungen anbieten.

Und für den Juli planen wir eine Exkursion zum Schloss Riede, das von 2008 bis 2014 total renoviert wurde. Das Schloss befindet sich im Privatbesitz und ist normal nicht zugänglich, für uns wird aber eine Ausnahme gemacht!

Am 30. Juni richten wir zum 13-ten Mal den ‚Scherbenkongress‘ für die ehrenamtlich Tätigen der hessischen Archäologie aus.

Handwerklich wollen wir auch tätig werden:

  • Die Decken und Wände der Küche brauchen frische Farbe
  • Das Hoftor muss gestrichen werden
  • Gleiches gilt auch für den Laubengang.
  • Ausbesserungsarbeiten an Decken und Wänden in den Ausstellungsräumen sind notwendig und auch die Tapete im Treppenhaus ist in keinem ansprechenden Zustand.

Wir freuen uns, Sie bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu können. Wir hatten übrigens am 12.1.2018 bzw. 24.1.2018 Neuwahlen. Die neuen Vorstände sind die alten!

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