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„Zum Eiszeitjäger von Rhünda“

Führung auf dem archäologischen Pfad 2, Samstag, 3. Juni 2017
Vor genau 61 Jahren wurde einen Tag nach einem schweren Unwetter aUferdeRhündaer Baches der ‚Schädel des Eiszeitjägers von Rhünda‘ gefunden. Zunächst als Schädel einer ca. 30.000 Jahre alten Neandertalerin eingestuft, steht seit dem Jahr 2000 aber fest, dass es sich um einen ca. 12.000 Jahre alten männlichen Schädel vom Ende der letzten Eiszeit handelt. Er gilt als der „älteste Hesse“.

Der archäologisch-historische Pfad 2 „Zum Eiszeitjäger von Rhünda“  präsentiert einige der sichtbaren und auch der verborgenen Schätze unserer Menschheitsgeschichte in der Ederaue, unter anderem die Fundstelle des Schädels vom Eiszeitjäger.

Eine Vielzahl von Funden und nicht zuletzt die Ruinen der Altenburg und der Felsburg jenseits der Eder sind Zeugen der bewegten Geschichte des Edertals. Auf zwölf Informationstafeln entlang des Pfades werden die vor- und frühgeschichtlichen Fundstücke erläutert, die in der Nähe der jeweiligen Tafel gesichert wurden.

Die Tour führt zunächst vom Museum Gensungen an der Eder entlang bis zur Schwalm-Mündung und zum Fundort des Eiszeitjägers. Nach Überqueren der Bundesstraße wird der Ameisenküppel erreicht, auf dem umfangreiche archäologische Grabungen stattgefunden haben. Von dort führt der Pfad durch Rhündas Ortsmitte hinauf zur Hopfenberghütte. Von der Hopfenberghütte und parallel zur Eder eröffnet der Pfad weite Blicke über Felsberg und die „nordhessische Toskana“ mit ihren Basaltkuppen. Die Führung endet am Museum Gensungen. Dort erwartet die Wanderer ein kleiner Imbiss und die Gelegenheit, die unterwegs beschriebenen Funde zu besichtigen.

Der Rundweg ist knapp 9 Kilometer lang und steigt von der Schwalmmündung  bis zur Hopfenberghütte ca. 70 m an.

Von April bis Oktober finden diverse Führungen auf den 4 archäologischen Pfaden im Felsberger Stadtgebiet durch Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Vor- und Frühgeschichte statt. Die Termine werden auf der Homepage des Museums Gensungen und in aktuellen Pressemitteilungen angekündigt. Gruppen können zusätzliche Termine vereinbaren.

Die Führung beginnt am Samstag, 3. Juni, um 10.00 Uhr am Museum Gensungen. Wanderstopps an den 12 Infotafeln, eine angenehme Rast und die eigentliche Gehzeit summieren sich zu einer Gesamtdauer von ca. 4-5 Stunden.

Die Führung ist kostenfrei und dauert ca. 4-5 Stunden.

Die nächste Führung findet am Samstag, 2. September statt, und zwar auf Pfad 3: „Zur Höhensiedlung auf dem Rhündaer Berg“ .Anmeldungen unter Tel. 05662/ 50231, 05662/2370, 05662/1799 oder                                                                                                  E-Mail: ag@museum-gensungen.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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